Private Krankenversicherung Ratgeber

Private Krankenversicherung - Alterungsrückstellung - Alternative Heilmethoden

Alterungsrückstellung

Das gesundheitliche Risiko und die damit verbundene erhöhte Leistungspflicht der Privaten Krankenversicherungen steigt mit zunehmendem Alter der Versicherten. Um eine gleichbleibende Versorgung aller Versicherten − also auch der älteren Generation − sicherzustellen, wird ein Teil des Beitrages verzinslich angelegt. Dabei haben die Privaten Krankenversicherungen nach der Technik von Lebensversicherungen zu handeln, weil es sich um rentenversicherungsähnliche Anlagen handelt. Während man bei der gesetzlichen Krankenversicherung vom Umlageverfahren spricht, steht in der Privaten Krankenversicherung der Begriff Anwartschaftsdeckungsverfahren für die Alterungsrückstellung.


Mit diesem Verfahren wird in der Privaten Krankenversicherung systematisch Kapital gebildet, aus dem dann die höheren Krankheitskosten für ältere Versicherungsnehmer abgedeckt werden können. Die Kalkulation sieht dabei so aus, dass die Beiträge für jüngere Versicherte über der Deckungshöhe für tatsächliche Krankheitskosten liegen, die für ältere Versicherte liegt jedoch darunter. Die Differenz zwischen dem tatsächlichen Beitrag und den tatsächlich entstehenden Kosten bildet das Kapital für die Alterungsrückstellung. Daraus wird dann in rentenähnlicher Weise die Deckung für das erhöhte Krankheitsrisiko der älteren Versicherungsnehmer erfolgen. | Jetzt vergleichen


Alternative Heilmethoden

Als alternative Heilmethode in der Privaten Krankenversicherung bezeichnet man alle Heilmethoden, die nicht der Schulmedizin zugerechnet werden. Im Regelfall sind alternative Heilmethoden bereits ab dem Standardtarif in der Privaten Krankenversicherung erstattungsfähig. Manche Heilmethoden werden von Anbietern der PKV jedoch nur erstattet, wenn sie vom Heilpraktiker verordnet wurden (z. B. Osteopathische Behandlungen).


Ein Vergleich der Allgemeinen Versicherungsbedingungen der Privaten Krankenversicherer im Hinblick auf das Leistungsangebot der alternativen Heilmethoden ist angezeigt. | Jetzt vergleichen


FAQ
Private Krankenversicherung

Wer kann in die Private Krankenversicherung wechseln?

Wann kann ich als Angestellter in die Private Krankenversicherung wechseln?

Wie hoch ist der Zuschuss des Arbeitgebers zur Private Krankenversicherung?

Gibt es in der Privaten Krankenversicherung auch eine Familienversicherung?

Welche wesentlichen Systemunterschiede gibt es zwischen der GKV und PKV?

Ab wann muss ich meine Tochter oder Sohn mit in der PKV versichern?

Ist es zu empfehlen ein Krankentagegeld mit einzuschließen?

Unter welchen umständen habe ich die Möglichkeit zurück in die GKV zu wechseln?

Wann ist ein Tarif mit Selbstbeteiligung sinnvoll?

Welche Vorteile bietet mir die Private Krankenversicherung?

Wie wird der monatliche Beitrag in der PKV berechnet?

Was ist eine Beitragsrückerstattung und wann erhalte ich diese?

Wie funktioniert die Abrechnung im Leistungsfall?

Habe ich mit meiner Privaten Krankenversicherung auch Versicherungsschutz im Ausland?

Was ist der Basistarif und wie hoch ist der monatliche Beitrag?

Zahlt der Arbeitgeber auch einen Zuschuss für Ehepartner und Kinder?

Gibt es Wartezeiten bei einem Wechsel von der GKV in die PKV?

Kann ich mich als Student auch Private Krankenversichern?

Welche Kündigungsfristen muss ich bei einem Wechsel beachten?

Sind die Leistungen in der PKV garantiert?

Warum sind die Gesundheitsfragen im Antrag zur PKV so wichtig?

Werden die Beiträge in der PKV auch steigen?

Ratgeber
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AlterungsrückstellungBeitragsbemessungsgrenzeAlternative Heilmethoden

Lexikon
Private Krankenversicherung

Ambulant, Familienversicherung, Krankentagegeld, Psychotherapie, Selbstbeteiligung, Wartezeiten

  • hohe Beitragsrückerstattung
  • chefarzt und Ein− oder Zweibettzimmer
  • freie Arzt− und Krankenhauswahl