Überführung bei Tod | Umlageverfahren | Unerwünschtes Risiko | Versicherungspflicht bei Angestellten | Vorvertragliche Anzeigepflicht | Versicherungspflichtgrenze | Versicherungsbeginn | VVG Versicherungsvertragsgesetz | Wahlleistungen | Widerrufsrecht | Wartezeiten | Wartezeitenanrechnung bzw. Wartezeitenerlass / Wartezeiten Erlass | Zahlungsverzug | Zahlungsweise | Zahnstaffel bzw. Zahnbegrenzung

  • Überführung bei Tod
  • Verstirbt ein Versicherter zum Beispiel während einer Urlaubsreise oder einer Geschäftsreise, ist die Überführung in der Privaten Krankenversicherung abgesichert. Es gibt hier allerdings Höchstgrenzen, die bei den Versicherungskonzernen unterschiedlich geregelt sind. Es empfiehlt sich, die Allgemeinen Versicherungsbedingungen der einzelnen Anbieter zu vergleichen.
  • nach oben | zum Ratgeber | zum FAQ | zum Lexikon A−D | jetzt PKV vergleichen
  • Umlageverfahren
  • Das Umlageverfahren in der gesetzlichen Krankenversicherung sieht vor, dass ein Teil der aktuell eingenommenen Beiträge dazu verwendet wird, Leistungen an die Versichertengemeinschaft auszuzahlen. Das bedeutet, die eingenommenen Beiträge werden direkt wieder an Leistungsberechtigte ausgezahlt. Nur ein geringer Teil des Beitragsaufkommens wird verzinslich angelegt, um die notwendigen Rückstellungen zu bilden.
  • nach oben | zum Ratgeber | zum FAQ | zum Lexikon A−D | jetzt PKV vergleichen
  • Unerwünschtes Risiko
  • Private Krankenversicherungen haben das Recht, Anträge abzulehnen, wenn gesundheitliche Probleme vorliegen oder aus der Krankheitsgeschichte hervorgeht, dass diese zu erwarten sind. Auch chronische Erkrankungen des Versicherten bilden ein unerwünschtes Risiko, dass zur Ablehnung führen kann.
  • nach oben | zum Ratgeber | zum FAQ | zum Lexikon A−D | jetzt PKV vergleichen
  • Versicherungspflicht bei Angestellten
  • Jeder Arbeitnehmer ist gesetzlich dazu verpflichtet, eine Krankenversicherung zu haben. Liegt sein Verdienst unterhalb der Versicherungspflichtgrenze, ist er automatisch gesetzlich krankenversichert. überschreitet der Verdienst diese Grenze, kann der Angestellte wählen zwischen der freiwilligen Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenkasse oder dem Wechsel zur Privaten Krankenversicherung.
  • nach oben | zum Ratgeber | zum FAQ | zum Lexikon A−D | jetzt PKV vergleichen
  • Vorvertragliche Anzeigepflicht
  • Die vorvertragliche Anzeigepflicht verpflichtet den Antragsteller, seine zukünftige Private Krankenversicherung umfassend über alle bereits durchgemachten Krankheiten und Eingriffe, bestehende gesundheitliche Einschränkungen, besondere Risiken in Beruf und Freizeit sowie Rehabilitationsmaßnahmen aufzuklären.
  • nach oben | zum Ratgeber | zum FAQ | zum Lexikon A−D | jetzt PKV vergleichen
  • Versicherungspflichtgrenze
  • Die Versicherungspflichtgrenze beschreibt die Höhe des monatlichen Einkommens, bis zu der ein Arbeitnehmer in der gesetzlichen Krankenkasse pflichtversichert bleibt. Für das Jahr 2010 liegt die Versicherungspflichtgrenze bei einem monatlichen Einkommen von 4162,50 Euro. Wenn der Verdienst diese Grenze überschreitet, kann sowohl eine freiwillige Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenkasse wie auch eine Private Krankenversicherung gewählt werden.
  • nach oben | zum Ratgeber | zum FAQ | zum Lexikon A−D | jetzt PKV vergleichen
  • Versicherungsbeginn
  • Der Versicherungsbeginn ist der Tag, ab dem die Private Krankenversicherung zur Leistung verpflichtet ist. Dies kann der Tag der Antragstellung sein, falls die erste Prämie sofort bezahlt wird. In der Regel wird es jedoch der 1. Tag eines Monats sein, der in der nahen Zukunft liegt.
  • nach oben | zum Ratgeber | zum FAQ | zum Lexikon A−D | jetzt PKV vergleichen
  • VVG Versicherungsvertragsgesetz
  • Das Versicherungsvertragsgesetz (VVG) ist ein Bundesgesetz zur einheitlichen Regelung von Versicherungsverträgen. Der Bereich der Privaten Krankenversicherung ist in Teil 3 des VVG zu finden. Eine Abänderung der Vorschriften nach VVG ist unzulässig, auch wenn sie für den Versicherten Vorteile bringen würde.
  • nach oben | zum Ratgeber | zum FAQ | zum Lexikon A−D | jetzt PKV vergleichen
  • Wahlleistungen
  • Wahlleistungen sind Zusatzleistungen in der Privaten Krankenversicherung wie zum Beispiel die Chefarztbehandlung oder eine Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer bei stationärem Aufenthalt. Die Wahlleistungen müssen mit dem Krankenhaus schriftlich vereinbart werden. Wer Wahlleistungen in der PKV abgesichert hat und diese nicht wahrnimmt, hat in der Regel Anspruch auf einen finanziellen Ausgleich.
  • nach oben | zum Ratgeber | zum FAQ | zum Lexikon A−D | jetzt PKV vergleichen
  • Widerrufsrecht
  • Generell kann jeder Versicherte innerhalb von 14 Tagen nach Antragstellung einen Widerruf erheben. Dieser Widerruf muss schriftlich erfolgen und nachgewiesen beim Versicherer eingegangen sein. Sollte der Versicherte über die Widerrufsklausel nicht informiert worden sein, verlängert sich die Widerrufsfrist auf einen Monat nach der ersten Beitragszahlung. Hier sollten allerdings die Allgemeinen Versicherungsbedingungen geprüft werden. In der Regel ist die Widerrufsklausel hier enthalten und gilt damit als zugestellt, auch wenn sie im Beratungsgespräch nicht ausdrücklich erwähnt wurde.
  • nach oben | zum Ratgeber | zum FAQ | zum Lexikon A−D | jetzt PKV vergleichen
  • Wartezeiten
  • Bei einem nahtlosen Übergang in die Private Krankenversicherung entfällt die ansonsten in der Regel 3 Monate betragende Wartezeit. Die Wartezeit gilt in der Regel für ambulante Behandlungen, Arznei-, Hilfs- und Heilmittel. Unfälle und stationär notwendige akute Behandlungen sind von der Wartezeit in der Regel befreit. Da sich hier die Allgemeinen Versicherungsbedingungen der einzelnen Anbieter erheblich voneinander unterscheiden, ist ein Vergleich dringend angeraten.
  • nach oben | zum Ratgeber | zum FAQ | zum Lexikon A−D | jetzt PKV vergleichen
  • Wartezeitenanrechnung bzw. Wartezeitenerlass / Wartezeiten Erlass
  • Eine Wartezeitenanrechnung erfolgt, wenn der Übergang von der gesetzlichen in die Private oder von einer Privaten in eine andere Private Krankenversicherung erfolgt. Einen Wartezeitenerlass kann der Versicherte erreichen, indem er einer ärztlichen Untersuchung zustimmt.
  • nach oben | zum Ratgeber | zum FAQ | zum Lexikon A−D | jetzt PKV vergleichen
  • Zahlungsverzug
  • Gerät der Versicherte in Zahlungsverzug, riskiert er, dass die Versicherung die Leistung verweigert. Es empfiehlt sich dringend, bei vorübergehenden Zahlungsschwierigkeiten eine Vereinbarung mit dem Anbieter zu treffen. In der Regel können Beitragsrückstände ratierlich zurückgezahlt werden.
  • nach oben | zum Ratgeber | zum FAQ | zum Lexikon A−D | jetzt PKV vergleichen
  • Zahlungsweise
  • Die Zahlungsweise kann vom Versicherten frei gewählt werden. In der Regel wird der Beitrag monatlich bezahlt. Es besteht aber auch bei einigen Anbietern die Möglichkeit, viertel-, halb- oder jährlich im Voraus zu bezahlen.
  • nach oben | zum Ratgeber | zum FAQ | zum Lexikon A−D | jetzt PKV vergleichen
  • Zahnstaffel bzw. Zahnbegrenzung
  • Die meisten Anbieter schränken die Leistungspflicht für Zahnersatz oder kieferorthopädische Leistungen für einen begrenzten Zeitraum ein. Ein positiver zahnärztlicher Befund kann dazu führen, dass die Zahnstaffel nicht zur Anwendung kommt. Da sich hier die Beschränkungen bei den einzelnen Anbietern deutlich voneinander abheben, erscheint ein Vergleich der Leistungskataloge im Bereich Zahnbehandlung dringend angeraten.
  • nach oben | zum Ratgeber | zum FAQ | zum Lexikon A−D | jetzt PKV vergleichen