Mehrbettzimmer | Mutterschaftsgeld | Mahnverfahren | Mitversicherung von Neugeborenen | Musterbedingungen | Nachtrag | Ombudsmann | Obliegenheiten | Ordentliche Kündigung | Pflegebedürftigkeit | Psychotherapie | Pflegepflichtversicherung

  • Mehrbettzimmer
  • Bei stationären Aufenthalten ist die Unterbringung in einem Mehrbettzimmer Standard und wird natürlich auch von der Privaten Krankenversicherung übernommen. Hat der Versicherte die Unterbringungsart Ein- oder Zweibettzimmer vertraglich festgelegt und muss trotzdem mit der Unterbringung in einem Mehrbettzimmer vorlieb nehmen, erhält er als Ausgleich in der Regel ein zusätzliches Krankenhaustagegeld.
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  • Mutterschaftsgeld
  • Frauen, die im Angestelltenverhältnis arbeiten, fallen unter das Mutterschutzgesetz und erhalten für bestimmte Zeiträume Mutterschaftsgeld. Dies setzt sich zusammen aus der Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber und einem täglichen Zuschuss durch die Krankenkasse. Privatversicherte Angestellte haben ebenfalls Anspruch auf das Mutterschaftsgeld, aber der Zuschuss durch die Krankenkasse entfällt. Die Anbieter Privater Krankenversicherungen zahlen einen einmaligen Zuschuss, der in der Regel 210 Euro beträgt. Ein Leistungsvergleich der Anbieter in diesem Punkt ist angeraten.
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  • Mahnverfahren
  • Wer eine Private Krankenversicherung abschließt, hat Anspruch darauf, dass der Versicherer im Krankheitsfall seine vollen Leistungen erbringt. Allerdings ist der Versicherte ebenso verpflichtet, die monatlichen Beiträge pünktlich zu bezahlen. Gerät er in Zahlungsrückstand, wird die PKV mahnen. Der Versicherte sollte sich darüber klar sein, dass die Nichtzahlung der Prämie den Versicherer von der Leistungspflicht befreit. Bei vorübergehenden Zahlungsschwierigkeiten sollte der Versicherte mit der Gesellschaft Kontakt aufnehmen. In der Regel wird eine Vereinbarung über eine ratierliche Zahlung des Rückstandes getroffen werden können.
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  • Mitversicherung von Neugeborenen
  • Grundsätzlich können Neugeborene in der Privaten Krankenversicherung mitversichert werden. Ohne Gesundheitsprüfung wird das Neugeborene aufgenommen unter der Voraussetzung, dass die Anmeldung rechtzeitig an den Versicherer geht. Es ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich in der Regel betragen die fristen zwischen 2-6 Monaten. Wird das Kind im Zuge der so genannten Nachversicherung bei einem bereits privat versicherten Elternteil angemeldet, dürfen die Leistungen nicht höher sein, als bei dem Elternteil.
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  • Musterbedingungen
  • Musterbedingungen sind die Grundlage jedes Versicherungsvertrages. Im Bereich der Privaten Krankenversicherung regeln diese Musterbedingungen das minimale Leistungsspektrum und sind Bestandteil der Allgemeinen Versicherungsbedingungen.
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  • Nachtrag
  • Mit einem Nachtrag dokumentiert die Private Krankenversicherung Änderungen am bestehenden Vertrag. Dies kann zum Beispiel eine Beitragserhöhung oder auch eine Veränderung im Leistungsspektrum des Anbieters sein. Der Nachtrag ist Vertragsbestandteil.
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  • Ombudsmann
  • Der Ombudsmann dient als Schlichtungsstelle bei Meinungsverschiedenheiten zwischen der Privaten Krankenversicherung und ihren Versicherten. Er soll − streng im Rahmen der gesetzlichen Regelungen − dazu beitragen, Streitigkeiten außergerichtlich beilegen zu können.
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  • Obliegenheiten
  • Die Obliegenheiten regeln die Verpflichtungen, die ein Versicherter eingeht, wenn er eine Private Krankenversicherung abschließt. Dazu gehört unter anderem, dass er darum bemüht ist, Schäden zu vermeiden. Außerdem ist hier die Verpflichtung zur Meldung von leistungspflichtigen Erkrankungen geregelt. Zu den Obliegenheiten gehört es auch, eine Schwangerschaft unverzüglich anzuzeigen.
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  • Ordentliche Kündigung
  • Unter einer ordentlichen Kündigung versteht man eine Beendigung des Versicherungsvertrages zum regulären Ablauf. Das heißt, es liegen keine außerordentlichen Gründe vor. Die Kündigungsfrist für eine ordentliche Kündigung beträgt in der Regel drei Monate und muss keine Begründung enthalten. Sie ist sowohl für den gesamten Vertrag als auch für einzelne Tarifbereiche möglich.
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  • Pflegebedürftigkeit
  • Pflegebedürftigkeit liegt vor, wenn eine Person aus gesundheitlichen oder psychischen Gründen für einen bestimmten Zeitraum oder dauerhaft nicht mehr in der Lage ist, gewöhnliche und wiederkehrende Verrichtungen des persönlichen Lebens ohne Hilfe auszuführen. Eine Pflegepflichtversicherung ist in jeder Privaten Krankenversicherung enthalten. Die Leistungen sind hier jedoch – wie bei der gesetzlichen Pflegeversicherung − begrenzt. Die Einbeziehung einer Pflegezusatzversicherung ist deshalb angezeigt.
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  • Psychotherapie
  • Die Psychotherapie kann eine wichtige Maßnahme zur Wiederherstellung der Gesundheit eines Versicherten sein. Deshalb ist es ausgesprochen notwendig, bereits im Vorfeld abzuklären, welche Leistungen die private Krankenversicherung im Bereich Psychotherapie übernimmt. Bei den meisten Gesellschaften wird in den Basistarifen eine solche Leistung nicht oder nur unzureichend abgedeckt. Erst bei den leistungsstarken und deshalb auch kostenintensiveren Tarifen ist eine unbegrenzte Übernahme von psychotherapeutischen Behandlungseinheiten vorgesehen.
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  • Pflegepflichtversicherung
  • Seit Januar 1995 besteht die gesetzliche Pflegepflichtversicherung. Die Versicherungspflichtgrenze findet hier im Bereich der Privaten Krankenversicherung Anwendung. Der Beitragssatz in der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung liegt bei 1,7%. Rentner, die privat krankenversichert sind, erhalten im Bedarfsfall die Pflegeleistung aus der Privaten Krankenversicherung.
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