• Wie hoch sollte ich die Versicherungssumme wählen?
  • Die Höhe der Versicherungssumme richtet sich nicht zuletzt nach den persönlichen Verhältnissen. Zu berücksichtigen ist, dass es Unterschiede in der Invaliditätsgrund− und Höchstsumme gibt, die durch die Progression vereinbart werden kann. Die Höhe der Grundversicherungssumme und der Progression sollte so gewählt werden, dass im Fall einer 100%igen Behinderung alle notwendigen Maßnahmen für den Versicherten aus der Versicherungssumme beglichen werden können. Dazu gehört unter anderem auch der behindertengerechte Umbau von Wohnung, Haus oder Auto. Deshalb sollte die Höchstinvaliditätssumme mindestens einen sechsstelligen Bereich erreichen.
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  • Was ist eine Progression?
  • Unter Progression versteht man die prozentuale Steigerung der Invaliditätsleistung, also die Differenz zwischen der Grundversicherungssumme und der Höchstversicherungssumme. Die Progressionsstaffeln der einzelnen Versicherer sind unterschiedlich, die geläufige Progressionshöhe liegt bei 500%. Das würde bedeuten, wenn der Versicherte eine Grundsumme von 30.000 Euro versichert hat, würde er bei 100%iger Invalidität einen Betrag von 150.000 Euro ausbezahlt bekommen.
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  • Was ist ein Invaliditätsgrad?
  • Unter Invalidität versteht man, wenn aufgrund eines Unfalles die körperliche oder geistige Leistungsfähigkeit auf Dauer eingeschränkt ist und voraussichtlich auch nicht mehr wiederhergestellt werden kann. Der Grad der Invalidität wird in der Regel nach der sogenannten Gliedertaxe bemessen. In der Gliedertaxe ist die prozentuale Einschränkung der Leistungsfähigkeit bei Verlust oder unfallbedingter starker Einschränkung für Körperteile und Sinnesorgane festgelegt.
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  • Was und wann leistet die Gesetzlichen Unfallversicherung?
  • Jeder Arbeitnehmer, Schüler und auch Kindergartenkinder sind gesetzlich unfallversichert. Die Gesetzliche Unfallversicherung leistet bei Arbeits-, Schul- und Kindergartenunfällen. Darüber hinaus sind auch die Wege zur und von der Arbeitsstätte, der Schule oder des Kindergartens versichert. Zu berücksichtigen ist hier, dass nur der direkte Weg als Wegeunfall im Sinne der Gesetzlichen Unfallversicherung gilt. Jeder Abstecher (zur Post, zum Einkaufen etc.) führt zum Verlust des Versicherungsschutzes.
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  • Wo passieren die meisten Unfälle?
  • Statistisch gesehen ereignen sich die meisten Unfälle im Haushalt und in der Freizeit. Mehr als 9 Millionen Freizeitunfälle werden Jahr für Jahr registriert. Während Berufs- und Wegeunfälle durch die gesetzliche Unfallversicherung abgedeckt sind, ist das Freizeitrisiko gesetzlich nicht versichert. Deshalb ist es von immenser Wichtigkeit, diesen Bereich zusätzlich mit einer privaten Unfallversicherung abzudecken. Dabei sind in immer höherem Maße Senioren besonders gefährdet.
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  • Wie ist ein Unfall in der Privaten Unfallversicherung definiert?
  • Ein Unfall ist ein plötzliches, von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis, das eine Gesundheitsschädigung zur Folge hat. Dabei zählen Verletzungen, die durch übermäßig schweres Heben oder Tragen von Lasten am Bewegungsapparat entstehen, ebenfalls als Unfall im Sinne der Privaten Unfallversicherung.Im Bereich der Seniorenunfallversicherung schließen einige Anbieter auch Unfälle, die durch einen Schlag- oder Herzanfall entstehen, mit ein.
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  • Welche Bausteine können in einer Unfallversicherung abgesichert werden?
  • Die Versicherer bieten eine ganze Reihe von Zusatzversicherungsmöglichkeiten an. Damit lässt sich der private Unfallversicherungsschutz optimieren. Neben der Kapitalleistung für eine dauerhafte Invalidität sind der Einschluss einer Unfall−Rente, eine Absicherung für Rehabilitierungsmaßnahmen und ein Unfallkrankenhaus− und Krankentagegeld die wichtigsten Bausteine. Für ältere oder alleinstehende Versicherungsnehmer empfiehlt sich der Einschluss von sogenannten Assistance−Leistungen, die das reibungslose Funktionieren des Haushaltes (Einkaufen, Wäsche waschen, Haustiere versorgen etc.) mit einschließen kann.Darüber hinaus kann eine Todesfallleistung eingeschlossen werden, Kostenübernahme für kosmetische Operationen und sogar eine privatärztliche Versorgung im Einbettzimmer im Krankenhaus (nur für Unfallschäden) sind möglich. Durch den Einschluss einer Übergangszahlung kann der Versicherte die Zeit bis zur endgültigen Feststellung des Invaliditätsgrades überbrücken.Bergungs- und Rettungskosten sind in der Regel bereits in der Grundversicherung abgedeckt.Für Senioren (50+) bieten viele Versicherer noch Sonderbausteine an. Der statistisch gesehen häufigste Schaden, ein Oberschenkelhalsbruch, führt hier zu einer Einmalzahlung.
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  • Muss ich dem Versicherer einen Berufswechsel mitteilen?
  • Da sich die Versicherungssumme und damit auch die Prämie bei verschiedenen Berufen stark unterscheiden, ist die Anzeige eines Berufswechsel erforderlich. Jeder Versicherer hat ein Berufsgruppenverzeichnis. Sollte nun ein Versicherter durch einen Berufswechsel in eine andere Risikokategorie fallen, muss der Versicherungsvertrag angepasst werden.
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  • Bin ich auch im Ausland versichert?
  • Private Unfallversicherungen haben generell eine weltweite Wirksamkeit. Damit sind auch Unfälle bei Urlaubsreisen abgesichert (Ausnahme: Reisen in Krisen- oder Kriegsgebiete). Es gibt Versicherer, die den versicherten Auslandsaufenthalt auf einige Monate begrenzen. Hier sollte der Versicherte im Vorfeld Vergleiche anstellen.
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