Die Versicherungssumme | Personenschäden | Sachschäden | Vermögensschäden | Gefälligkeitsschäden | Forderungsausfallversicherung | Mietschäden | Vorsorge | Schadensanzeige

  • Die Versicherungssumme
  • Um die Haftung des Versicherers zu begrenzen, wird eine so genannte Versicherungs- oder Deckungssumme zwischen dem Antragssteller und dem Versicherer vereinbart. Diesbezüglich werden in der Regel Summen zwischen 1 bis zu 15 Millionen Euro angeboten. Da die Beitragdifferenzen jedoch sehr gering sind, sollten Antragssteller eine möglichst hohe Versicherungssumme für ihre Privathaftpflicht vereinbaren. Des Weiteren sollten für Personen- und Sachschäden eine Mindest- Versicherungssumme von 3 Millionen Euro abgeschlossen werden, da insbesondere Personenschäden schnell in Millionenhöhe gehen können. Beim Abschluss eines Vertrages sollten jedoch auch die Deckungssummen für Vermögens- und Mietschäden berücksichtigt werden. Sollte die Versicherung für Mietschäden beispielsweise nur 25.000 Euro zahlen, kommt der Versicherte im Falle von Brand- oder Wasserschäden nicht weit. Die Wahl der richtigen Versicherungssumme ist abhängig von den persönlichen Sicherheitsbedürfnissen.
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  • Personenschäden
  • Im Bereich der privaten Haftpflicht ist der Personenschaden ein ersatzpflichtiger Schaden, der im Allgemeinen die Gesundheitsschädigung, die Verletzung oder den Tod einer Person zur Folge hat. Die Versicherung kommt beispielsweise für die ärztlichen Behandlungskosten, Krankenhauskosten, Schmerzensgeld oder Rentenzahlungen auf, die durch den Personenschaden verursacht wurden.
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  • Sachschäden
  • Wenn durch Verschulden des Versicherten Dinge oder Gegenstände beschädigt oder gar zerstört wird, werden diese Schäden auch als Sachschäden bezeichnet. Wenn der Versicherte beispielsweise im Porzellanladen eine teure Vase fallen lässt, wird von einem Sachschaden gesprochen. Trotzdem sollte beachtet werden, dass die Privathaftpflichtversicherung Schäden an gemieteten oder geliehenen Sachen nicht als Sachschäden ansieht. Eine Ausnahme hingegen bildet die gemietete Wohnung.
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  • Vermögensschäden
  • So genannte Vermögensschäden bilden Schäden, die weder mit der Tötung, der Verletzung einer Person oder die Schädigung seiner Gesundheit noch mit Beschädigungen, Zerstörung oder Vernichtung von Gegenständen zu tun haben. Sie lassen sich aber auch aus solchen Schäden nicht herleiten, wie beispielsweise der Verdienstausfall aufgrund der unfallbedingten Arbeitsunfähigkeit einer Person. Vielmehr können Vermögensschäden als entgangene finanzielle Vor- und Nachteile bezeichnet werden, die der Versicherte durch unterlassenen Rat erlitten hat.
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  • Gefälligkeitsschäden
  • Wie schon der Name verrät, sind Gefälligkeitsschäden Schäden, die anlässlich einer Gefälligkeit verursacht werden. Beispielsweise hilft der Versicherte einem Freund beim Umzug, verursacht jedoch Schäden. Da jedoch bei derartiger Tätigkeit nur in wenigen Fällen mit einer Ersatzpflicht gerechnet werden muss, sind Gefälligkeitsschäden in vielen Fällen stillschweigender Haftungsverzicht unterstellt, sodass auch die Haftpflichtversicherung nicht einschreitet. Jedoch bieten einige Haftpflichtversicherer die Möglichkeit an, diese Gefälligkeitsschäden mit einer vereinbarten Versicherungssumme zu versehen. Dementsprechend sollten Versicherer auch eine Versicherungssumme für Gefälligkeitsschäden vereinbaren.
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  • Forderungsausfallversicherung
  • Einen zusätzlichen Baustein der Privathaftpflichtversicherung bildet die so genannte Forderungsausfallversicherung. Oftmals ist sie im Leistungsumfang der Versicherung enthalten oder kann durch eine Mehrprämie von dem Versicherten gewählt werden. Die Forderungsausfallversicherung kann zusätzlich die Deckung für den Fall gewährt werden, dass eine dritte Person dem Versicherten einen Sach- oder Personenschaden zufügt, wobei die Schadenersatzforderung nicht erfolgen kann, weil der Schädiger über die Privathaftpflichtversicherung nicht verfügt und auch kein ausreichendes Privatvermögen besitzt. Der Leistungsumfang und der Inhalt der Forderungsausfallversicherung richten sich nach dem Versicherungsumfang der Privathaftpflichtversicherung, die vom Versicherungsnehmen abgeschlossen worden ist. Außerdem deckt die zusätzliche Versicherung Schadenersatzansprüche, die durch das vorsätzliche Handeln des Schädigers entstanden sind. Dementsprechend bietet die Forderungsausfallversicherung höheren Schutz in Schadensfallen und sollte abgeschlossen werden, falls der Versicherte sich mit seiner Privathaftlichtversicherung nicht optimal geschützt fühlt.
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  • Mietschäden
  • Im Rahmen der Privathaftpflicht werden auch Mietschäden versichert. Mietschäden umfassen beispielsweise Schäden an gemieteten Wohnräumen und weiteren zu privaten zwecken gemieteten Räumen in Gebäuden. Im Falle von Beschädigungen an Türen, Wänden, Fußböden oder Badkeramik übernimmt die Privathaftpflicht je nach Höhe der vereinbarten Versicherungssumme die anfallenden Schadensersatzkosten. Zudem können Versicherte auch einen Versicherungsschutz für Mobiliar in Hotelzimmern oder gemieteten Ferienhäusern in Anspruch nehmen.
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  • Vorsorge
  • In den Leistungsumfang der Vorsorgeversicherung ist der Versicherungsschutz für neue Haftpflichtgefahren inbegriffen, wenn der Versicherte vor kurzer Zeit einen Haftpflichtvertrag abgeschlossen hat. Dieser Versicherungsschutz ist beitragsfrei, wobei der Versicherte neue Risiken innerhalb eines Monats melden muss. Wenn zwischen der Versicherung und dem Versicherte keine Prämie für das neue Risiko vereinbart wird, entfällt der Versicherungsschutz.
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  • Schadensanzeige
  • Nach Eintreten eines Schadens muss dieser umgehend dem Versicherer gemeldet werden, da der Versicherte andernfalls die Leistungen der Privathaftpflicht nicht in Anspruch nehmen kann. Diesbezüglich muss eine Schadensanzeige verfasst werden, die in Form eines Fragebogens die wichtigsten Formalien zusammenträgt. Natürlich müssen die Angaben für die Schadensanzeige der Wahrheit entsprechen und ordnungsgemäß aufgeschrieben werden.
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