• Welche Leistung erbringt die Kapitallebensversicherung?
  • Die Kapitallebensversicherung erbringt die vertraglich vereinbarte Leistung und zahlt zum Zeitpunkt der Fälligkeit, d.h. entweder nach Ablauf der vereinbarten Laufzeit oder wenn der Versicherungsnehmer während der Laufzeit verstirbt. Der Versicherungsnehmer bzw. seine Hinterbliebenen können die Versicherungsleistung entweder als einmalige Kapitalzahlung oder als lebenslange monatliche Rente beziehen. Alternativ dazu gibt es auch Kapitallebensversicherungen bei denen der Versicherungsnehmer einen Teil des Vermögens als Kapitalzahlung beantragen kann und das restliche Vermögen entsprechend verrentet wird, d.h. in monatlichen Rentenleistungen ausgezahlt wird.
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  • Ab wann besteht Versicherungsschutz?
  • Der Versicherungsschutz der Kapitallebensversicherung besteht ab dem Zeitpunkt des Vertragsabschlusses und der ersten Beitragszahlung. Unter der Voraussetzung, dass der Versicherungsnehmer die vereinbarten Beiträge fristgerecht bezahlt, besteht der Versicherungsschutz für die gesamte Dauer der Vertragslaufzeit. Voraussetzung. Wenn die Beitragszahlung verzögert geleistet wird oder sogar ganz eingestellt wird, kann der Versicherungsschutz allerdings gemindert werden oder ganz erlöschen.
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  • Warum sind die Gesundheitsfragen so wichtig?
  • Die Gesundheitsfragen sind für die Versicherungsgesellschaft wichtig, um kalkulieren zu können, inwieweit der Versicherungsnehmer Risiken unterliegt, die sich aus Vorerkrankungen, der Lebensweise oder der Veranlagung ergeben können und für die Festlegung der laufenden Beiträge und der Versicherungsleistungen eine Rolle spielen. Wenn der Versicherungsnehmer beispielsweise schwerwiegende Vorerkrankungen angibt ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Versicherungsleistung bereits nach einer kurzen Laufzeit in Anspruch genommen wird, höher als wenn der Versicherungsnehmer keinerlei gesundheitliche Risiken aufweisen würde. Wenn der Versicherungsnehmer zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses Vorerkrankungen oder ähnliches nicht angibt, ist die Versicherungsgesellschaft u.U. nicht verpflichtet, die Versicherungssumme auszuzahlen. Aus diesem Grund sollte der Versicherungsnehmer alle Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß beantworten. Um sicherzustellen, dass unter diesen Voraussetzungen selbst während einer kurzen Laufzeit ausreichend Kapital aufgebaut werden kann, muss der Beitrag bei einem risikobehafteten Versicherungsnehmer entsprechend erhöht werden. Demnach ist der Versicherungsschutz für Personen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen "teurer".
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  • Kann ich die Kapitallebensversicherung beleihen?
  • Ob eine Kapitallebensversicherung als Alternative zu einer Kreditaufnahme beliehen werden kann, hängt von den Bedingungen der Versicherungsgesellschaft ab und ist in den Vertragsunterlagen vermerkt. Generell ist eine Beleihung einer kapitalbildenden Lebensversicherung anders als bei einer Risikolebensversicherung möglich. In Bezug auf die Höhe des Betrages, der durch die Beleihung der Kapitallebensversicherung in Anspruch genommen werden kann, müssen rechtliche Vorschriften und die Höhe des Rückkaufwertes beachtet werden.
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  • Wie hoch muss die Todesfallsumme sein?
  • Die Höhe der Todesfallsumme wird individuell festgelegt und richtet sich nach der finanziellen und wirtschaftlichen Situation des Versicherungsnehmers. Wenn der Versicherungsnehmer beispielsweise der Alleinverdiener einer vierköpfigen Familie ist und sein Tod und der Wegfall des laufenden Einkommens eine erhebliche finanzielle Belastung für die Angehörigen bedeuten würde, muss die Todesfallsumme entsprechend hoch sein. Wenn der Versicherungsnehmer hingegen keine Angehörigen hat, die von ihm finanziell abhängig sind, kann die Versicherungsleistung im Todesfall geringer sein. Generell gilt, dass die Höhe der Todesfallsumme Einfluss auf die Höhe der laufenden Versicherungsbeiträge hat.
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  • Wie wird die Kapitallebensversicherung besteuert?
  • Für alle Verträge, die nach dem 01.01.2005 abgeschlossen wurden, wird bei der Auszahlung der Kapitallebensversicherung der Kapitalertrag, d.h. die Differenz aus der Versicherungsleistung und den aufgebrachten Beiträgen, im Rahmen der hälftigen Besteuerung nur 50% besteuert. Hierfür muss eine Laufzeit von 12 Jahren eingehalten worden sein und der Versicherungsnehmer muss zum Zeitpunkt der Auszahlung der Versicherungsleistungen sein 60. Lebensjahr vollendet hat. Wenn die Kapitallebensversicherung nach einer kürzeren Laufzeit ausgezahlt wird oder der Versicherungsnehmer nicht das geforderte Alter nachweisen kann, ist der Kapitalertrag zu 100% steuerpflichtig. Die Leistungen, die die Hinterbliebenen im Todesfalle des Versicherungsnehmers erhalten, unterliegen nur der Erbschaftssteuer.
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