Todesfallsumme | Ansparphase | Dynamik | Risikoklassen | Cost Average Effect | Switchen und Shiften

  • Todesfallsumme
  • Die Fondspolice ist eine Kombination aus Fondssparplan und Risikolebensversicherung. Daher ist eine Todesfall-Leistung im Vertrag eingeschlossen. Damit der Vertrag steuerlich anerkannt wird, muss die Todesfallsumme mindestens 60 % der über die Gesamtlaufzeit eingezahlten Beiträge betragen. Kommt es zum Versicherungsfall, wird die vereinbarte Todesfallsumme ausgezahlt. Ist am Abrechnungstag der Wert des Fondsguthabens höher als die Versicherungssumme, erhalten die Hinterbliebenen das Guthaben der Fonds.
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  • Ansparphase
  • Nach Abschluss einer fondsgebundenen Lebensversicherung gibt es zwei Phasen. Die erste ist die Ansparphase, die zweite die Rentenphase. Die Ansparphase beginnt mit der Zahlung der ersten Prämie. Während der ersten Phase wird Kapital aufgebaut und vermehrt. Mit dem Ende der Prämienzahlung endet auch die Ansparphase. In der so genannten Rentenphase kommt es dann zur Auszahlung des Fondsguthabens.
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  • Dynamik
  • Im Bereich der Versicherung bedeutet Dynamik eine vertraglich festgelegte, regelmäßige Erhöhung der Beiträge und Leistungen in einem Versicherungsvertrag. Ziel einer solchen Dynamik ist die Anpassung der Versicherungsleistung an den steigenden Bedarf im Laufe der Jahre. Auch wenn eine jährliche Beitragserhöhung vereinbart wurde, hat der Kunde die Möglichkeit, der Dynamik schriftlich zu widersprechen. Für die Dynamik gibt es bei den Gesellschaften unterschiedliche Modelle. Meist ist eine freie Gestaltung der Beitragserhöhung zwischen den Vertragspartnern möglich.
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  • Risikoklassen
  • Fonds werden in unterschiedliche Risikoklassen unterteilt. Jeder Anleger sollte sich vor Abschluss einer Geldanlage oder auch einer Fondspolice fragen, was für ein Anlagetyp er ist. Man unterscheidet zwischen sicherheitsorientierten Anlegern, konservativen, gewinnorientierten und risikobewussten Anlegern. Möchte man hohe Gewinne erzielen, muss man auch höhere Risiken in Kauf nehmen. Hat die Sicherheit der Anlage höchste Priorität, sollte man sich für Fonds der Risikoklasse 1 oder 2 entscheiden. Diese investieren hauptsächlich in festverzinsliche Wertpapiere.
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  • Cost Average Effect
  • Der Cost Average Effect beschreibt einen Vorteil beim regelmäßigen Kauf von Fondsanteilen. Der Anleger profitiert bei jeder Marktsituation. Investiert der Anleger monatlich einen festen Betrag in Fonds, kauft er die Anteile immer zu verschiedenen Kursen. Ist der Kurs niedrig, erwirbt er mehr Fondsanteile. Ist der Kurs hoch, steigt der Wert des Fondsguthabens und er kauft weniger Anteile. Durch diesen Effekt lassen sich über einen längeren Zeitraum Kursschwankungen positiv nutzen. Der Anleger sichert sich einen überdurchschnittlichen Ertrag.
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  • Switchen und Shiften
  • Diese beiden Begriffe werden im Bereich der Fondsanlage und somit auch bei Fondspolicen verwendet. Switchen bedeutet, dass man den Fonds in den man monatlich einzahlt, wechselt. Nach dem switchen werden mit dem monatlichen Beitrag Anteile des neuen Fonds gekauft. Unter shiften versteht man ebenfalls den Wechsel des Fonds innerhalb der Fondspolice oder der Fondsgesellschaft. Dabei werden aber nicht nur die zukünftigen Beiträge für den neuen Fonds verwendet, sondern auch das schon angesparte Guthaben aus dem alten in den neuen Fonds umgebucht.
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