• Gibt es Garantien bei der Fondsgebundenen Lebensversicherung?
  • Die fondsgebundene Lebensversicherung ist eine Kombination aus Risikolebensversicherung und Fondssparplan. Im Gegensatz zu einer klassischen kapitalbildenden Lebensversicherung gibt es bei der FLV keine Garantieverzinsung. Der Versicherer kann bei Abschluss des Vertrages keine garantierte Ablaufleistung benennen. Diese richtet sich einzig und allein nach dem Wert der Fondsanteile bei Vertragsende. Das Fondsguthaben wird zum Stichtag tagesaktuell bewertet und dann ausgezahlt. Bei einigen Gesellschaften bekommt man inzwischen die Garantie, dass die eingezahlten Beträge am Ende der Laufzeit auch zur Auszahlung kommen. Das schafft natürlich eine gewisse Sicherheit, auch bei stark gefallenen Aktienkursen.
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  • Was bedeutet der Ausgabeaufschlag?
  • Der Ausgabeaufschlag ist eine Gebühr, die für den Erwerb von Fondsanteilen erhoben wird. Die Kapitalanlagegesellschaften erheben den Aufschlag zur Deckung ihrer Vertriebskosten. Der Ausgabeaufschlag wird in Prozent angegeben und auf der Basis des Rücknahmepreises ermittelt. Meist liegt der Aufschlag zwischen 0 % und 7 %. Innerhalb einer fondsgebundenen Lebensversicherung entfällt der Ausgabeaufschlag in der Regel für den Kunden.
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  • Hat man eine freie Fondsauswahl bei Abschluss einer fondsgebundenen Lebensversicherung?
  • Prinzipiell ja - aber es gibt Unterschiede. Grundsätzlich muss man entscheiden, was für ein Anlagetyp man ist. Möchte man die Chance auf hohe Renditen haben, muss man auch ein höheres Risiko in Kauf nehmen. Entscheiden sollte man sich dann für die Anlage in Aktienfonds. Geht man lieber auf Nummer sicher, sollte man in Rentenfonds und festverzinsliche Wertpapiere investieren. Aber auch eine Kombination aus Aktien- und Rentenfonds ist denkbar. Bei den meisten Gesellschaften ist ein kostenloser Fondswechsel pro Jahr möglich.
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  • Ist eine Einmalauszahlung am Ende der Laufzeit möglich?
  • Die Auszahlung des Kapitals ist natürlich am Ende der Laufzeit möglich. Die Höhe der Auszahlung richtet sich dabei nach dem Tageskurs der Fondsanteile. Manche Gesellschaften bieten zum Vertragsende eine Übertragung der Fondsanteile in ein Depot an. Das ist natürlich bei niedrigen Kursen sehr günstig. Man wartet einfach, bis sich die Kurse wieder erholt haben und lässt sich dann das Kapital auszahlen.
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  • Welcher Besteuerung unterliegt die fondsgebundene Lebensversicherung?
  • Seit Einführung der Abgeltungssteuer gewinnt die Fondspolice wieder an Attraktivität. Während die Erträge aus einer Direktanlage in Fonds zu 100 % der Abgeltungssteuer unterliegen, werden indirekte Fondskäufe über eine fondsgebundene Lebensversicherung steuerlich begünstigt. In der Ansparphase bleiben alle Erträge von der Abgeltungssteuer befreit. Erst bei Auszahlung der fondsgebundenen Lebensversicherung werden die Erträge steuerpflichtig. Dies hat für Fondspolicen einen deutlich verbesserten Zinseszins-Effekt zu Folge und schafft für den Kunden einen großen Vorteil im Vergleich zu abgeltungssteuerpflichtigen Anlageformen. Versteuert werden bei Fondspolicen auch nur 50 % des Ertragsanteils - und das mit dem persönlichen Steuersatz. Für diese steuerliche Vergünstigung gibt es allerdings zwei Vorraussetzungen. Zum einen muss der Vertrag eine Mindestlaufzeit von 12 Jahren haben. Zum anderen darf die Auszahlung nicht vor dem 60. Lebensjahr vorgenommen werden.
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