• Was muss ich beim Wechsel meiner Kfz-Versicherung beachten?
  • Der Wechsel einer KFZ-Versicherung kann lohnend sein, da Neukunden bei vielen Anbietern günstigere Konditionen bekommen als bereits bestehende Kunden. Vor dem Wechsel der KFZ-Versicherung sollte man sich umfassend informieren und die einzelnen Anbieter vergleichen, denn die Leistungen variieren zum Teil stark. Der Wechsel der KFZ-Versicherung ist grundsätzlich zum Stichtag 30.11. eines Jahres möglich. Ein Sonderfall liegt vor, wenn die Versicherung die Beiträge erhöht; in diesem Fall haben Kunden ein vierwöchiges Sonderkündigungsrecht. Wird ein neues Fahrzeug angeschafft, endet der bestehende Versicherungsvertrag automatisch. Ein Wechsel zu einem anderen Anbieter ist in diesem Fall ohne Kündigung möglich.
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  • Ab wann habe ich Versicherungsschutz?
  • Meldet man sein Auto bei der Zulassungsstelle an, ist das Auto ab diesem Tag versichert. Voraussetzung ist das Vorliegen einer gültigen KFZ-Haftpflichtversicherung. Ist das Fahrzeug über eine Teilkasko- beziehungsweise eine Vollkaskoversicherung versichert, beginnt der Versicherungsschutz in der Regel mit Zahlung der ersten Prämie.
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  • Brauche ich eine Kfz-Haftpflichtversicherung?
  • Die KFZ Haftpflichtversicherung ist vom Gesetzgeber vorgeschrieben, jeder Fahrzeughalter benötigt diese Versicherung, um am Straßenverkehr teilzunehmen. Bei Anmeldung eines Fahrzeuges muss bereits der Nachweis der bestehenden Versicherung vorgelegt werden.
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  • Ich bin Fahranfänger, in welche Schadensfreiheitsklasse werde ich eingestuft?
  • Fahranfänger werden grundsätzlich in die höchste Schadenfreiheitsklasse eingestuft. Dies ist die Klasse SF 0, was 240 Prozent entspricht. Da die Beiträge in dieser Klasse sehr hoch sind, nutzen viele Fahranfänger die Möglichkeit, das Auto als Zweitwagen der Eltern anzumelden. Die Schadenfreiheitklasse beträgt dann SF 1/2. Ein Sonderfall besteht, wenn man bei der ersten Anmeldung des eigenen Autos bereits drei Jahre einen Führerschein besitzt. Da die Versicherungen in diesem Fall eine gewisse Fahrpraxis voraussetzen, werden diese Kunden dann ebenfalls in die Schadenfreiheitsklasse 1/2 eingestuft, was 140 Prozent entspricht. Grund für die hohe Einstufung bei Fahranfängern ist, dass diese laut Statistik deutlich häufiger in Unfälle verwickelt sind; für die Versicherungen stellt dies ein erhöhtes Risiko dar.
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  • Wofür brauche ich die Grüne Karte?
  • Die Grüne Karte, offiziell bezeichnet als "Internationale Versicherungskarte für den Kraftverkehr", ist nötig, um auch bei Auslandsreisen mit dem eigenen Auto Versicherungsschutz zu haben. Zwingend erforderlich ist die Grüne Karte bei einer Reise in die Länder Albanien, Bosnien-Herzegowina, Iran, Israel, Marokko, Mazedonien, Moldawien, Montenegro, Russland, Serbien, Türkei, Tunesien, Ukraine und Weißrussland. Doch auch bei einem Urlaub in allen anderen europäischen Ländern ist es sinnvoll, die Grüne Karte bei sich zu haben. Erhältlich ist das Dokument bei der Versicherungsgesellschaft, bei welcher das Fahrzeug versichert ist. Die Karte kann hier kostenlos beantragt werden.
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  • Wie kann man einen Schadensfreiheitsrabatt übertragen?
  • Da die Schadenfreiheitsklasse nicht fahrzeug-, sondern personenabhängig ist, ist es meist problemlos möglich, diese zu übertragen. Nicht der Rabatt wird jedoch übertragen, sondern die Schadenfreiheitklasse. Eine Übertragung der schadenfreien Zeit ist nur möglich, wenn der Empfänger diese auch hätte erfahren können. Hat beispielsweise der Überträger die Klasse 16, was 16 unfallfreien Jahren entspricht, der Empfänger aber gerade einmal 10 Jahre seinen Führerschein, kann diesem nur die SF-Klasse 10 übertragen werden. Die Übertragung der Schadenfreiheitsklasse ist sowohl bei Verwandten als auch bei juristischen Personen möglich (beispielsweise kann eine Firma die unfallfreien Jahre eines Firmenfahrzeuges an einen Arbeitnehmer übertragen).
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  • Steigt mein Beitrag nach einem Unfall?
  • Ist ein Unfall selbstverschuldet, steigt im Allgemeinen der Beitrag zur KFZ-Versicherung. In diesem Fall ist eine außerordentliche Kündigung möglich, jedoch nur, wenn sich der Beitrag um mehr als fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr erhöht hat.
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  • Was sollte ich im Schadensfall beachten?
  • Kein Versicherungsnehmer wünscht sich, dass ein Schadensfall eintritt. Kommt es dann doch zu einem Unfall, sind einige grundlegende Dinge zu beachten. Der Schaden muss unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb einer Woche, an die Versicherung gemeldet werden. Ist die Schuldfrage nicht eindeutig geklärt, ist auch eine eventuell vorhandene Rechtsschutzversicherung zu informieren. Die Schuldfrage wird dann von der Versicherung geklärt. Vermeiden sollte man unbedingt, am Unfallort ein Schuldanerkenntnis zu unterschreiben. Weigert sich der Unfallgegner, seine Versicherung zu informieren, gibt es den so genannten Zentralruf der Autoversicherer. Wählt man diese Nummer, kann man sofort bei der gegnerischen Versicherung seine Ansprüche geltend machen.
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  • Kann ich eine Rückstufung im Schadensfall verhindern?
  • Eine Rückstufung ist vor allem dann ärgerlich, wenn diese aufgrund eines Unfalls geschieht, dessen Schuld man gar nicht trägt. Die mühselig aufgebauten unfallfreien Jahre wären dann zumindest teilweise zunichte gemacht und eine Beitragserhöhung die Folge. Doch eine Rückstufung kann man unter Umständen verhindern. Nach einer Schadensregulierung durch die Versicherung erhält man in der Regel einen Bescheid über die Höhe der geleisteten Zahlung. Wird diese vom Kunden innerhalb von sechs Monaten zurückgezahlt, wird der persönliche Schadenfreiheitsrabatt nicht angerührt und man behält den bisherigen günstigen Beitrag. Dies lohnt sich vor allem bei kleineren Beträgen.
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  • Wann kann ich meine Kfz-Versicherung kündigen?
  • Die KFZ−Versicherung ist ein Vertrag, der in der Regel für ein Jahr gilt und bei nicht fristgemäßer Kündigung stillschweigend weiterläuft. Eine Kündigung des bestehenden Vertrages ist zum Jahresende möglich; die Kündigung sollte spätestens zum 30.11. eines Jahres erfolgen.
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