Festgeld Ratgeber
Anlagebetrag − Anlagedauer − Einlagesicherung − Festgeldzinsen


Anlagebetrag | Anlagedauer | Einlagesicherung | Festgeldzinsen

  • Anlagebetrag
  • Für Eröffnung eines Festgeldkontos ist in der Regel die Einzahlung eines Mindestanlagebetrages erforderlich. Je nach Angebot liegen diese Mindestbeträge häufig bei 2.500 oder 5.000 Euro. Im Gegensatz zum Tagesgeld erfolgt die Verzinsung also nicht bereits ab dem ersten Euro. Mitunter erfolgt eine Verzinsung nur bis zu einem klar definierten Höchstanlagebetrag.
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  • Anlagedauer
  • Das Festgeldkonto hat eine fest vereinbarte Anlagedauer. Je nach Bank und Angebot gelten verschiedene Laufzeiten. Zwischen kurzfristigen Laufzeiten von nur 30 Tagen, bis zu langfristigen Anlagen von 10 Jahren sind alle Zeiträume erhältlich. Anders als beim Tagesgeld ist das Festgeld nicht täglich verfügbar. Wer vor Ablauf der Laufzeit über sein Festgeld verfügen möchte, muss bei einer Kündigung mit der Zahlung von Vorschusszinsen rechnen.
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  • Einlagesicherung
  • Die gesetzliche Einlagensicherung wird in Deutschland durch das Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz geregelt. Wenn man eine Festgeldanlage bei einer Bank tätigt, die ihren Hauptsitz in Deutschland hat, ist die Anlage bis zu einer Höhe von 50.000 Euro zu 100% abgesichert. Zum 1. Januar 2011 tritt zu dem ein neues Einlagensicherungsgesetz in Kraft. Ab dann sind sogar Sparguthaben bis 100.000 Euro in voller Höhe abgesichert. Darüber hinaus haben sich deutsche Banken zu verschiedenen Einlagensicherungsfonds zusammen geschlossen und garantieren für eine Einlagenhöhe, die weit über die gesetzliche Einlagesicherung hinaus geht. Einige ausländische Bankinstitute sind in Deutschland mit Niederlassungen vertreten, haben ihren Hauptsitz jedoch im Ausland. Dementsprechend gelten für alle Einlagen bei diesen Banken die Einlagensicherungssysteme des Herkunftslandes. Vor der Eröffnung eines Festgeldkonto sollte in jedem Fall die Höhe der Einlagensicherung überprüft werden. Wenn der Anlagebetrag die Einlagensicherung übersteigt, kann es sinnvoll sein, dass Geld auf mehrere Konten oder Banken zu stückeln.
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  • Festgeldzinsen
  • Die Höhe der Zinsen ist bei der Entscheidung für ein Festgeldkonto das entscheidende Kriterium. Die aktuell besten Zinsangebote kann man durch einen Festgeld-Vergleich im Internet ermitteln. Der Festgeld-Vergleich listet die Bankinstitute mit den derzeit besten Zinskonditionen auf und informiert über Mindesteinlagen, Laufzeiten und den Zeitpunkt der Zinsausschüttung. Zu jedem Angebot gibt es einen Link, der direkt zur Kontoeröffnung führt. Für die optimalen Gewinn spielt auch der Zeitpunkt der Zinsausschüttung eine Rolle. Die meisten Banken schütten die Zinserträge einmal jährlich, oder gar nur einmalig am Ende der Laufzeit aus. Um maximal vom Zinseszins−Effekt zu profitieren, sind Angebote mit jährlicher Zinsausschüttung die bessere Wahl. Dies gilt natürlich nur, wenn vereinbart wurde, dass die Zinsen auf dem Festgeldkonto verbleiben und mit verzinst werden.
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